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1Room – Mein Club Konzept

von Sebastian Constapel am 31. Juli 2010 · 10 Kommentare

Ich sitze hier gerade in Rothenburg O.L. und phantasiere über eine kleine Idee für einen eigenen Club. Seit langem schon, träume ich von dieser Art der Selbstverwirklichung. Man bringt einen ausgewählten Musikgeschmack an eine visierte Gruppe von Menschen. Sorgt für Spaß, Schweiß, Tanz und mehr.
Gerade in der Region um Friesland + 40km Radius ist es mit der elektronischen Musik schwierig bis fast gar nicht bedient. Einzig bleiben die unregelmäßigen Veranstaltungen. Schade eigentlich, speziell dann, wenn man nicht mehr tolerant genug ist, im Twister Dance Sande oder in der Nachtschicht Schortens auf allgemeinheitstaugliche Musik abzufeiern.

Meine Idee – 1Room

Man organisiert eine Lokation die unabhängig von der Lautstärke funktionieren kann und alle grundsätzlichen Anforderungen eines Clubs erfüllt. Allerdings nach dem Motto viel weniger ist deutlich mehr. 1 Raum, keine Bewirtung, viel Platz, Sanitär, Licht, Ton – fertig.

Getränke werden wie in Oldenburg schon oft möglich, nur durch Geräte verkauft. Gleichzeitig erlaubt man eine glasfreie Eigenbewirtung. Verdienen soll das Konzept erst mal gar nichts bis ein kritischer Punkt erreicht wird. Kritischer Punkt in diesem Fall wäre, eine größere Masse an Stammgästen und Fans die durch die 1Room Philosophie einen Bedarf bedient bekommt. Eine Finanzierung in diesem Fall würde man dann durch eine an das Thema des Tages angemessene Eintrittsgebühr sicherstellen. Beispiel: Paul Kalkbrenner legt im 1Room auf – ergo wird das Eintrittsgeld auf die Kosten hochgerechnet. Oder, es gibt “nur” Residents, dann bleibt der Eintritt verhältnismäßig niedrig.

Wichtig zu diesem Konzept wäre ein absolutes Versprechen an die Zielgruppe und das wäre:

Es gibt Musik, sie wird elektronisch, du wirst jeden Abend was neues hören. Kommerzielle Musik nur in reduzierter Menge. Hochklassige Musik von guten Resident Djs und regelmäßigen Headlinern aus “der Scene”. Natürlich würde man da klein anfangen aber das Ziel soll klar werden. Dann sorgt man für maximale Planungsmöglichkeit bei den Gästen und für einen Spannungsbogen bei der Musikgestaltung. Mir hat mal ein befreundeter DJ aus Köln gesagt: “Ein gutes Set wird durch Spannung und Neues definiert” – Ich denke, so greift die Regel auch für eine ganze Nacht.

Auch cool: Per Stream reinhören was gerade tatsächlich gespielt wird. Das sorgt für zusätzliche Transparenz.

Also, möglicherweise ist die Idee schwer zu realisieren weil es an Zielgruppe mangelt aber grundsätzlich wäre das nach meiner Meinung eine gute Idee. Feiern gehen und schon zu wissen: Ich werde heute Nacht wieder musikalisch auf  meine Kosten kommen. Kompromisslos.

Irgendwie, hatte ich mir vom Stuwo Wilhelmshaven erhofft diese Rolle für die Region zu übernehmen. Allerdings bedient man dort wohl nur das, was im Fun, Twister und in der Nachtschicht ohnehin schon gesättigt wird.

Muss man wohl selber diesen Versuch wagen? Was meint ihr? Euer Feedback zu dieser Idee wäre super!

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Sebastian ist 1985 in Jever geboren und hat den Großteil seines Lebens in Friesland verbracht. Seit einigen Jahren mit der beeNetworks GmbH selbständig und bis zum Lebensende auf der ewigen Jagd nach der größten Macht: Wissen.

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Tobias Meyer Juli 31, 2010 um 17:26

Moin Moin.. Also ich finds ne coole Idee..man müsste nur die richtige lokation finden wo man so was veranstalten könnte..und das mit der ” ohne Bewirtung” wird bestimmt auch klappen.. Das funktioniert in anderen clubs auch..!!!.. Und ne Abwechslung zum Twister oder nachts nicht Ware es auf jeden Fall…. Also dann Wunsch ich noch viel Erfolg bei der Umsetzung.. Und hoff mal das es irgendwie klappen wird!!!! MfG tobiii

Kemal Aslan Juli 31, 2010 um 19:58

Obendrauf musst du dann noch irgendwo Giya verkaufen dann läuft der Laden auf alle Fälle. Hammer Idee. Wenn doch nur alle auf dich hören würden Morruk wär die Welt auf jeden anis karrektes. Versteht ihr? bee schon.

Peace!

Mr.Kemposen

Ricarda Juli 31, 2010 um 20:59

ja… das wäre mal echt was feines… elektronische Musik wird immer weniger gespielt…. wenn man beim Beispil Twister bleibt, da gibt es extra einen Bereich für Black-Musik aber in der Mainhall wird auch ständig Black gespielt… schrecklich…

Claudia Juli 31, 2010 um 22:32

ist auf jedenfall ne gute idee, ob es sich hier auch durchsetzt…wer weiß. bin auch mal gespannt, wie das “neue palazzo” sich macht, wenn es wirklich zu nem elektroschuppen werden sollte ;)

chrjs August 2, 2010 um 11:34

Wir haben solch einen Club in der Nähe. In Offenbach. Das Robert Johnson ist ähnlich wie du es beschrieben hast, zumindenst von der Location. Ein Raum, mit Balkon, eine Bar, fertig.

Diese Mehrraum-Clubs sind meines Erachtens nach nur ätzend. Das fängt schon beim Clienté an.

christiana August 2, 2010 um 11:37

Schöne idee, vll könntest du ja auch was nettes hier in zwischenahn oder umgebung machen…hier ist ja leider alles tot..aber vll gibts neuen schwung…..good luck..:-D

marc August 2, 2010 um 12:00

finde es auch..wird ma zeit das einer in die hände spuckt und anfängt twister und deresgleichen gibt es an jeder ecke+kinder schupsen hier in der gemeinde gibt es so viele leute die auch denk ich mal wenn eine lokation gefunden ist auch bestimmt mithelfen(zimmermänner u.s.w)den laden in schuss bringen.Ich würde mir sowas echt wünschen.

bis dahin….

mfg.marc

André August 2, 2010 um 15:31

Mhm,
nun, ich weiß nicht. Ich kann dem Konzept, so wie du es beschrieben hast, nicht viel abgewinnen. Das erinnert mich dann eher an die typischen “Hauspartys” – die aber eben auch immer eine stark begrenzte Zielgruppe haben. Gerade wenn du aber auf die Bewirtung verzichten willst, sehe ich arge Engpässe bei der Finanzierung.
Sicherlich wäre so ein Konzept umsetzbar, in der richtigen Umgebung/Region. Aber in Friesland? Ich glaube eher nicht.

Sven August 9, 2010 um 12:07

Ich würde diese idee gerne unterstützen soweit es mir möglich ist.
Hab aus meiner damaligen idee einen club zu eröffnen, ne gute idee für einen standort in
dieser unserer heimischen region.
Und es würde mich als dj auch sehr freuen endlich kompromisslos elektronisch spielen zu dürfen
für leute die auch nur extra wegen dieser musik zum feiern gekommen sind.

Weil ich find es auch ziemlich uncool als dj gezwungen zu sein alles mögliche spielen zu müssen.
Früher als ich noch auf dorffesten musik gemacht hab, hab ich gedacht wenn ichs in die discos schaffe wirds anders…

Basti August 20, 2010 um 10:47

Vollste zustimmung das was hier fehlt is nen Elektroschuppen !

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