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Aus dem Leben: 3-Spurige Autobahn

von Sebastian Constapel am 1. Juni 2010 · 1 Kommentar

Hallo liebe(r) Leser,
weiter geht es mit meiner kleinen tiefgründigen Reise mit Themen “Aus dem Leben”. Beim lesen solltet ihr beachten, dass es sich hierbei um meine Meinung handelt und nicht um allgemeingültige Aussagen. Grundsätzlich gilt: Andere Menschen, andere Erfahrungen. In diesem Sinne, viel Spaß beim lesen.

Nach meiner kleinen Tour mit den coolen Jungs von Attag aus Hannover stand wieder mal etwas langweiliges an: Autofahren. Gerade als kleiner Raser eines Möchtegern-Rennautos ohne Dach ist man auf der Autobahn tendenziell eher Links anzutreffen. Aber, dass soll eigentlich gar nicht mein Thema sein.

Warum wir bei 3 Spuren immer in der Mitte fahren

Sehen wir mal genauer hin, stellen wir schnell fest, dass der Großteil der Autofahrer beständig trotz ohnehin schon langsamer Verkehrssituation bevorzugt ihr Auto in der Mitte über die Autobahn lenken. Beim Vorbeifahren versuchte ich herauszufinden welche Gesellschaftsklasse bei diesem Verhalten überwiegt, gerade am Wochenende war jede Gruppe vertreten. Aber eine Klassifizierung war nicht möglich.

Meine These nach 2 Stunden Hannover -> Schortens war gebunden an einem einfachen Verhaltensmuster das jeder kennt. Wir haben 3 Optionen. Eine davon, die Beste mit leichtem Risiko/Anspruch, der Durchschnitt und die ganz Rechts, die Langsamste. Diese 3 Optionen sind gebunden an gewisse Bedingungen, aber quasi Risikofrei, die durchschnittliche Option. Auf keinen Fall, würde man im Affekt sich für die weniger angesehene Position entscheiden, solange es keinen bewussten Impuls gibt: Achja, Rechtsfahrgebot.

Wir fahren also “erst mal” in der Mitte. Jetzt greift unser träges System gepaart mit einer Portion “Recht auf meine Entscheidung” und schon fährt der durchschnittliche Fahrer hauptsächlich in der Mitte. Unabhängig davon, ob auf der rechten Spur genug platz ist, oder nicht.

Mein Fazit

Ewige Probleme im Straßenverkehr sind auf simple Charakteristika der Menschen zurückzuführen und es macht überhaupt keinen Sinn sich darüber aufzuregen. Für die eigene Tasche: Dieses Konzept lässt sich auch in anderen Situationen gut anwenden.

Was denkt ihr, wie kann man für eine optimale Nutzung der Autobahnspuren sorgen? Ich bin für suggestiv Beschilderung: “Rechtsfahrgebot! (und drunter in klein: “rechtfahrgebot-beschilderung.überall.deutschland.de”)

Cheers

Mehr über Sebastian Constapel


Sebastian ist 1985 in Jever geboren und hat den Großteil seines Lebens in Friesland verbracht. Seit einigen Jahren mit der beeNetworks GmbH selbständig und bis zum Lebensende auf der ewigen Jagd nach der größten Macht: Wissen.

Das hier, passt zum Thema

  1. Aus dem Leben: Erwartungen
  2. Aus dem Leben: Vorstellungskraft

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Kris Juni 1, 2010 um 10:35

ich kenne das problem… mein auto schafft zwar nur 190 aber selbst mit dieser reisegeschwindigkeit ists echt ärgerlich wenn rechts alles frei ist und in der mitte einer mit 120 lang trödelt damit einem überholer mit 130 auf der ganz linken spur blockieren. auf die geschwindigkeit des heranfahrenden wird da leider selten rücksicht genommen und man muss ziemlich in die eisen gehen….

nach meiner erfahrung sind übrigens a-klasse fahrer die schlimmsten :)

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