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Nachtschicht Schortens – Eindeutig Flop

von Sebastian Constapel am 5. Juli 2010 · 12 Kommentare

Achtung: Die Nachtschicht ist der Name einer Diskothek in Schortens.
Achtung2: Eine Fortsetzung zur Nachtschicht Schortens wurde veröffentlicht.

Ich bin gerade schon gedanklich bei dieser ganzen Club Thematik, da sollte ich vielleicht auch direkt mal etwas über die Nachtschicht in Schortens schreiben. Bevor ich meinen persönlichen Bezug einbringe, kurz wieso die Nachtschicht eindeutig zum Flop tendiert.

Ständig wiederholende Musik, sogar die Mitarbeiter an der Theke im O-Ton: “Ich kann dir genau sagen, was als nächstes läuft.” Kaum innovative Ansätze. Ein Inhaber, der nicht die Grundregeln der Kommunikation beherrscht. Schlechte “DJs”. Getränke von geringster Qualität (in Relation zum Preis).

Letzteres allerdings, ist der einzige Grund überhaupt, wieso das Publikum “gerade so 16 oder möglicherweise 18″ bereitwillig jeden Freitag hin rennt und sich für nen Zehner zukippt. Sobald eine Alternative zur Nachtschicht öffnet ist der Laden leer. Gutes Beispiel dafür ist der Samstag. Dann hat die Diskothek in Sande geöffnet und in der Nachtschicht in Schortens trifft man auf eine Hand voll Menschen, die vergessen haben, dass Samstag ist.

Jetzt zu meinem persönlichen Anteil. Ende 2009 hatte ich mit dem Inhaber der Nachtschicht darüber geredet, die inHouse Veranstaltung in der Nachtschicht anzusetzen. Erst folgte Interesse, man verständigte sich auf ein kurzes Konzept und bat um kurze Einplanungszeit. Aber danach gab es, statt vernünftige Aussagen nur noch Zeitknappheit und Nichterreichbarkeit. Erwachsene Menschen sollten in der Lage sein, Desinteresse deutlich zu kommunizieren. Derartiges Rausreden zeugt nur von mangelndem Respekt oder schlimmer noch, Mängel in der Führungsposition.

Ich möchte hier niemanden persönlich angreifen, aber öffentliche Kritik ist hierbei durchaus gerechtfertigt.

Gerne dürfen die Leser ihre Meinung zur Nachtschicht hinterlassen. ;-)

Mehr über Sebastian Constapel


Sebastian ist 1985 in Jever geboren und hat den Großteil seines Lebens in Friesland verbracht. Seit einigen Jahren mit der beeNetworks GmbH selbständig und bis zum Lebensende auf der ewigen Jagd nach der größten Macht: Wissen.

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i2mo Juli 5, 2010 um 00:26

Für Personen wie mich, die nicht aus Schortens kommen, ist auf dem Ersten Blick nicht wirklich klar das die/das “Nachtschicht” ein Laden ist. Ich dachte erst du arbeitest grade und kriegst nichts auf die Reihe ;)

Sebastian Constapel Juli 5, 2010 um 00:39

Nachgetragen. ;)

Sven Juli 5, 2010 um 01:36

Auch ich kann die geschäftsfürung nicht nachvollziehen. Ich wusste ja das du die inhouse in die “nachtschicht” verlegen wolltest und habe auch ein paar mal nachgefragt wie es aussieht.
Die antwort war folgende: “mit dem herr constapel wollen wir nicht zusammen arbeiten nachdem er unser geschäft persönlich angegriffen hat.”
(Dieser vorwurf entstand durch das letzte motto der inhouse wodurch sich die geschäftsführung angegriffen gefühlt hat…kinderquatsch)

Ich finde schon das man als geschäftsführer in der lage sein sollte zu erkennen und auch zu akzeptieren das es mit dem eigenen laden berg ab geht und nur die längere öffnungszeit (im gegensatz zu den umliegenen kneipen) dazu führt das noch einige leute überhaupt da sind und einer neuer anstoß, bzw. frischer wind nötig ist um dem entgegen zu wirken.
Da sollte es auch kein problem sein jemanden mit einem guten konzept als “hilfe” einzubinden und die persönlichen spannungen in einer normalen aussprache niederzulegen.
Wenn man das als geschäftsführer nicht kann dann hat man eindeutig die falsche position und sollte
lieber an der bar ausschencken.
Denn sparen an den falschen stellen und fehlende cooperationen waren schon seit jeher der untergang eines jeden unternehmens.

Mit freundlichen Grooves

Jogs

Ricarda Juli 5, 2010 um 03:48

Die Nachtschicht ist schrecklich. Ich war im vergangenen Jahr einmal dort – es war mein erstes sowie auch mein letztes mal. Der DJ war wirklich nicht in der Lage einen vernünftigen Liederübergang hinzubekommen und ab ca. 3 Uhr stand der Laden vor Dreck und es waren wirklich kaum Leute da. Was ich auch nicht gut fand, dass ich innerhalb von zwei Stunden die Lieder bestimmt dreimal gehört habe. Fazit: Einfach schlecht und Kindergarten.

Claudia Juli 5, 2010 um 14:28

Ohja die Nachtschicht lässt sich mit einem Wort beschreiben: unerträglich!
Da hat man mehr von seinem Abend, wenn man sich entspannt mit einem Buch in die Badewanne legt.

Ramona Juli 5, 2010 um 15:11

Es gibt zwar die nachteile der nachtschicht, aber es gibt auch vorteile, da wir in unserer Gegend kaum mehr Möglichkeiten haben igendwo eine bessere Disko zu finden. Man sollte mehrmals in die Nachtschicht gehen, um die Vielfältigkeit kennenzulernen. Es gibt einige Tage, an denen es nicht gut läuft. Und es kommt auf die Menschen an, die sich dort aufhalten und wie sie sich geben. ES kommt ja auch noch darauf an, mit wem man da ist. Dies kann auch nämlich dazu führen, dass man plötzlich alles andere auch doof findet. ABER ganz klar, dass die Nachtschichtqrew immer mehr jüngere Besucher reinlassen und ihr Arbeitsort als Kinderdisko mutieren lassen…Sie müssten echt mal ihr Konzept ändern…

Jenny Juli 5, 2010 um 15:29

@ Ramona: Klar Vorteile gibt es immer! Die Nachtschicht ist eine Anlaufstelle wenn man nicht weit fahren möchte!!!! Aber man erträgt die Nachtschicht fast nur noch wenn man schon einen im Kahn hat=)!!! Ich bin ja noch süsse 23 und wenn ich in der Nachtschicht bin fühle ich mich schon alt!!!Traurig oder?????
Denn ich muss mir nicht von einen 17 Jährigen erzählen lassen das wenn ich mit ihn mitgehe die beste Nacht meines Lebens haben werde!!!! Crazy. Aber ja, wenn man mit den richtigen Leuten da ist hat man wirklich spass=)

Ramona Juli 5, 2010 um 15:32

Wenn die Nachtschicht unerträglich ist, dann sollte man da nicht hingehen..

@Jenny
Der 17-jährige ist von sich selbst so überzeugt, dass er gar nicht anders konnte, als sowas von sich zu behaupten…

Sebastian Constapel Juli 5, 2010 um 15:42

Das passiert einem sogar noch mit 24… ;-)

René Passmann Juli 5, 2010 um 22:05

Nachtschicht? Ohje, da werden grausige Erinnerungen wahr… Ich war ein paar mal dort – was ein gruseliger Laden. Kaum Leute da. Der Großteil von den Leuten, die dann doch dort waren sind eher skurril ;)

Musik: furchtbar und langweilig zugleich.

Die Geschäftsführung ist wohl eingeschnappt, weil ein “dahergelaufener junger Typ” einen guten Slogan auf einen Flyer gedruckt hat und damit eine super Resonanz im Dorf Schortens hervorgerufen hat (und das ohne real existierendes finanzielles Interesse). Clever seitens der Nachtschicht wäre es, diesen verrückten Kerl für sich zu gewinnen und den Rubel rollen zu lassen.

Für mich ist schon lange klar: Nachtschit = primitive Dorfdisco. Ergo: ohne mich :)

…schade für die Jugend in Schortens, die ja nunmal dort wohnt, dass es keinen besseren Laden gibt.

Lena Januar 10, 2011 um 13:53

Ich war über Weihnachten einmal dort. Ich habe mich von Freunden überreden lassen, dorthin zu gehen. Aber das werde ich sicher sobald nicht mehr tun. Ich wollte beim Betreten ganz brav meinen Perso vorzeigen, als der Türsteher meinte, heute bräuchte man keinen Ausweis. Meine Frage, ob heute Ü10 Party sei, bejahte er.
Da hab ich schon komisch geguckt. In dem Laden wird viel geraucht, ich als Nichtraucherin begrüße das gar nicht. Sonst tanze ich auch sehr viel, wenn ich weggehe. Aber die Musik hat mich nicht dazu verleitet. Als meine Freunde mich dann zur Tanzfläche mitgenommen hatten, kam uns von der Tanzfläche ein junger Mann mit stark blutender Nase entgegen, der DJ rief nach Männern vom Sicherheitsdienst. Nebenbei bemerkt war die Tanzfläche auch sehr voll. Ich hatte mich also entschieden diesen Abend NICHT zu tanzen.
Mein Fazit: So schnell komme ich dorthin nicht wieder!

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